Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen.

Die Vorstellung, im Alter pflegebedürftig zu werden, ist für niemanden angenehm. Es sind aber nicht nur ältere Menschen betroffen. Auch in jungen Jahren kann der Pflegefall eintreten – beispielsweise durch einen schweren Unfall.

Hinzu kommt, dass die Zahl der Pflegebedürftigen immer weiter zunimmt. Ende 2015 waren schon rund 2,84 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Es wird davon ausgegangen, dass es im Jahr 2030 bereits 3,5 Millionen Pflegebedürftige geben wird. Auch die Anzahl der Personen mit Demenz wird stark ansteigen, von heute etwa 1,6 Millionen Menschen auf voraussichtlich 2,15 Millionen im Jahr 2030. 20 Jahre später
werden es vermutlich 3,13 Millionen sein.


Das Erschreckende: Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet nur eine Grundversorgung.
Die tatsächlichen Kosten im Fall einer Pflegebedürftigkeitsind in der Regel viel höher als die Leistungen dergesetzlichen Pflegeversicherung (soziale Pflegeversicherung und private Pflegepflichtversicherung), sodass große Versorgungslücken entstehen. Diese müssen mit
dem eigenen Einkommen und Vermögen reduziert bzw. geschlossen werden. Wenn das nicht ausreicht, werden unter Umständen auch nahe Familienangehörige zur
Zahlung herangezogen.

Die sieben häufigsten Pflege-Irrtümer.

Wunsch und Wirklichkeit driften beim Thema Pflege oft auseinander.
Das zeigt unser Fakten-Check zu den sieben häufigsten Pflege-Irrtümern.

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